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Transparenzdatenbank -

soll durch Neiddatenbank vom eigenen Versagen abgelenkt werden?



Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien
Datum: 31. August 2010
Zeit: 20.00 (Einlass 19.00)
Diskutanten:
  • DDr. Hubert Sickinger
    Transparency International
Moderation: Georg Markus Kainz

Die Parteien trauen den eigenen Bürgern nicht, deshalb müssen diese bespitzelt werden, und gleichzeitig das eigene Handeln verschleiert werden.

Der Sommer war geprägt von Finanzskandalen, Bestechungen und Geldtransfers. Nach Island ist mit Griechenland ein zweites Land in finanzielle Turbulenzen gekommen. Keinen dieser Skandale hätte eine Transparentdatenbank verhindert, denn die Sünder dieser Skandale sollen ja gar nicht aufgezeichnet werden.

In Island oder Griechenland waren es nicht die Arbeitslosen oder Sozialhilfeempfänger; bei der Hypo Alpe Adria, dem Schwechater Skylink, den BUWOG-Verkäufen waren es nicht die Arbeitslosen oder Sozialhilfeempfänger.

Ein Dickicht aus Korruption, Parteienfinanzierung und persönlicher Bereicherung scheint die Grundlage zahlreicher Skandale zu sein - aber genau diese Vorgänge sollen nicht transparenter gemacht werden.

Vor den Herbstwahlen in Wien und der Steiermark versucht Georg Markus Kainz mit seinem Gast DDr. Hubert Sickinger, von Transparency International, etwas Transparenz in die ganze Sache zu bringen. Wie werden öffentliche Gelder verwendet, wie werden Parteien finanziert und wie kann man Korruption bekämpfen.

Hintergrundlektüre:

Kurier: Die Transparenzdatenbank ist beschlossene Sache
http://kurier.at/nachrichten/2012635.php

Die Presse: Neue Datenbank ohne Parteispenden-Transparenz
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/577582/

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